Selbstsabotage verhindern - etriggs.com
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Selbstsabotage verhindern

Selbstsabotage. Wie verhindert man erfolgreich das Abnehmen oder das Nichtrauchen?

Oder wie Watzlawick sagen würde ”Die Kunst des Nichtabnehmens“

Schon das Wort ist abstoßend. Und die Tat erst recht. Aber leider sind wir nicht immer der Herr unseres Handelns. Bei Bekannten und Freunden sehen wir sehr genau was schief läuft. Warum der Paul nicht mit dem Rauchen aufhören kann, und die Nina nie wirklich locker ist, obwohl das doch ihr sehnlichster Wunsch zu sein scheint. Noch genauer können wir meist sagen, was Eltern, Kinder und Geschwister vom Glück abhält. Nur bei uns selbst scheint die Analyse nicht ganz so einfach zu sein. Wieso klappt das bei mir nicht? Ich habe einen Plan, habe mich vorbereitet und weiß genau was ich will, wieviel ich wiegen will, wann ich mit dem Rauchen aufhören oder wie ich meine Flugangst im Zaum halten kann. Tja, aber da gibt es noch viel mehr als einen Willen.

Selbst bei Menschen mit ausgeprägt starkem Willen, die ansonsten zielstrebig ihre Wünsche verfolgen und meist auch erreichen, hilft alles Wollen nicht, wenn das Unterbewusstsein etwas ganz anderes will. Wenn der gewohnte Griff zur Zigarette schneller und effektiver abläuft als der Gedanke, der mir sagt: Jetzt nicht!

Es gibt viele Gründe, warum wir uns selbst sabotieren. Und nicht ein einziges Mal ist Selbstsabotage die Absicht, die hinter unserem Handel steht. Es sind meist sehr plausible und einleuchtende Handlungen.

Ein paar einfache Beispiele machen das klar.

Silvia ist seit 10 Jahren Raucherin. Sie raucht nicht viel aber 5 bis 10 Zigaretten am Tag sorgen eben auch für fahle Haut, Falten und eine weniger schöne Lunge. Innerhalb dieser 10 Jahre hat sie 12 mal, also mehr als einmal im Jahr versucht aufzuhören. Einmal hat es fast geklappt mittels einer Hypnose. Ein weiteres halbes Jahr hat sie nur 2 bis 3 Zigaretten geraucht. Aber nie ganz aufgehört. Bis sie eines Tages mit der Nase auf den Grund des Rauchens gestoßen wurde. Rauchen bedeutet Ruhe. Ruhe vor der Mutter, die sie in Ruhe lässt, weil sie den Zigaretten-Gestank nicht ertragen kann, vor dem Chef, denn man raucht nur im Hof. Vor den Kollegen, die sind Nichtraucher. Silvia kam zur Erkenntnis, dass sie keine Zigarette sondern eine Auszeit von den Anforderungen, den Fragen, dem Gerede der anderen braucht. Die Zigarette war nur ein Ritual. Mit eTriggs ist Silvia seit 3 Monaten Nichtraucherin. So lässt sich leicht erkennen, dass Selbstsabotage in diesem Fall (wie in den meisten Fällen) Schutz ist.

Ein noch auffallenderes Beispiel ist Karl. Karl wog 133 kg und das bei 179 Körpergröße. Er ist in der Pubertät dick geworden und hat den Absprung vom reichlichen Essen nicht geschafft. Heute kann er sagen, warum er seinen Körper verunstaltet hat. Er wollte nicht attraktiv sein. Karl ist homosexuell, auf einem kleinen Dorf im Hunsrück groß geworden und ist sich sicher, er hätte den Hohn und die Schelte nie ertragen, die ihm geblüht hätte. Das musste er auch nicht. Es interessieren sich weder die Mädels noch die Jungs für ihn. Erst nachdem er einige Jahre in einer größeren Stadt lebte, kam er der Sache auf die Spur. Heute  wiegt er 84 kg, lebt in einer Partnerschaft. eTriggs war nur ein Hilfsmittel, um die Diät lange durchzuhalten. Der springende Punkt war die Erkenntnis.

Die Frage nach dem WARUM ist nicht immer einfach zu beantworten. Aber es lohnt sich im Innersten auf Spurensuche zu gehen und zu erforschen, was genau bewegt mich mir selber zu schaden.

Ein paar Tipps wie die Selbstbeobachtung gelingt.

  1. alles Auffällige aufschreiben
  2. auf Muster achten
  3. gibt es Menschen, die immer oder oft anwesend sind, wenn sie sich selber sabotieren?
  4. was ist an ihrem Handeln immer gleich?
  5. wann genau kommt die Reue? Wenn Sie es schaffen, vor der jeweiligen Handlung kurz inne zu halten, können Sie sehr viel schneller erkennen, was all die Situationen gemeinsam haben.

Wir halten zu vielen unserer Kunden Kontakt und haben von vielen verschiedenen Schicksalen gehört. Was uns dabei freut, ist die Offenheit, mit der man uns erzählt was bisher geschah, warum bestimmte Therapien nicht funktionier haben oder welchem Trugschluss man bisher aufgesessen ist.

Daher an alle, die uns an ihrem Erfolg und an ihrem Schicksal Teilhabens lassen, ein herzliches DANKE.

Viel Erfolg und Spaß und teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns. Wir freuen uns über Beiträge.

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